veröffentlicht

◊ unter dem Pseudonym Frida Kurt schreibe ich Kinderbücher ab 10/ 12 Jahre ( aber auch gern mal den ein oder anderen Liebesroman )
◊ das Pseudonym ist eine Hommage an meine Grosseltern
◊ deutsche Nationalbibliothek ( abrufbar unter dnb.dnb.de)

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zur Zeit arbeite ich an meinem zweiten Kinderbuch: Arbeitstitel: „Die Mathes und die Alpenrose“ – Annika

Erscheinungstermin Nov. / Dez.2018

Covergestaltung: TomJay – bookcover4everyone

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  • auf Bestellung in allen Verlags-, Versand und Buchhandelsunternehmen erhältlich
  • ISBN 9 783746 029535
  • Veröffentlichung 22.03.2018
  • Format: Taschenbuch
  • Genre: Kinderbuch ab 10 Jahre
  • Neuauflage  Titel: „Wer ist eigentlich die Mathes“ – eine ungewöhnliche Freundschaft
  • 200 Seiten
  • Covergestaltung: TomJay – bookcover4everyone 
  • www.lovelybooks.de

Verlag

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Klappentext

Lori ist ein aufgewecktes Mädchen.
Bei ihrer Großmutter blättert sie in der Zeitung. Dort entdeckt sie ein Foto. Ein Foto einer Frau … Einer alten Frau.
Sie fragt ihre Großmutter, wer dies denn sei, denn Lori weiß, wenn man in der Zeitung steht, muss man irgendwie berühmt sein oder zumindest wichtig sein.
So erklärt ihre Großmutter Lori, wer diese Frau ist.
Sie heißt Regina Mathes, ist 60 Jahre alt und ist eine Malerin. Loris Interesse ist geweckt.
Die Menschen, die sie kennen, nennen sie meist liebevoll „Fräulein Neunmalschlaufragdichaus“.
Und traurig ist sie, weil sie nicht genau weiß, ob sie überhaupt noch eine Familie hat.

Auszug aus dem Buch

Klingeling ………
ein plötzlicher Ton des Telefons erklang.
Klingeling ……..
und gleich nochmal ertönte es.
Regina Mathes erschrak beim ersten Klingelzeichen. Sie hatte es zu laut eingestellt. Mühsam versuchte sich die alte Dame aus ihrem Schaukelstuhl zu erheben. Sie hatte, wie jeden Mittag eines der letzten Tage, es sich in dem Schaukelstuhl bequem gemacht. Sie hatte es sich in dem gemütlichen Schaukelstuhl eingekuschelt. Die Beine lagen bequem auf dem gepolsterten Stuhl vor ihr, darüber gab ihre rote Decke ihr wohlige Wärme.
Ihre Arme verschränkte sie gern hinter ihrem Kopf um besser nachdenken zu können. Ein weiches Kissen machte diese Sitzstellung sehr angenehm. Sie fühlte die Wärme die von den weichen weissen Daunen ausging.
Ihre Gedanken waren in weite Ferne gerückt. Gern paffte sie auch ein Pfeifchen, der Rauch vernebelte die Raumluft. Ihre kurze krumme Nase zeigte in die Luft und schnupperte den
bereits erkalteten Rauch.
Ihre Augen hielt sie dabei geschlossen, doch schlafen konnte sie zu dieser Tageszeit nie. Frau Regina Mathes war eine helle aufgeweckte Frau, trotz ihrer 65 Jahre. Seit 30 Jahren machte sie etwas, was nicht jeder Mensch konnte. Und sie machte es sichtbar, wenn sie denn das auch wollte.
Sie malte dann ihre Gedanken aus mit ganz wilden bunten Farben auf grossen Leinwänden. Einige ihrer Gedanken verzierten so ihre Wohnstube und leisteten ihr in manch stiller Stunde Gesellschaft. Ihre weiss gestrichenen Wände wirkten so sehr lebhaft und Regina Mathes brauchte nichts anderes um sich. Fernsehen war ein Fremdwort für sie.
Lieber kraxelte Frau Mathes einen Berg hinauf um all die Farben in ihrer Pracht sehen zu können. Doch leider hatte sie schon wochenlang keine Farben mehr angerührt und so auch keinen Pinsel zur Leinwand geführt. Doch sie malte immerzu, doch nur in ihrer Phantasie.
Sie wollte unbedingt wieder ein richtiges Bild malen, doch es ging einfach nicht.
Sie wollte es so sehr.
Darüber war Regina Mathes tieftraurig. Sie war überhaupt sehr traurig in letzter Zeit.
Ja, das war es wohl.
So erschrak sie so heftig, als das Telefon läutete.
Das Telefon in der Diele stand schon so lang dort und hatte es schon so lange nicht mehr getan, genauso wie Regina Mathes ihre geliebten Leinwände zu leben erweckte.
Ganz klar, dass sie da erschrak und sie versuchte sofort ihre müden Glieder aus diesem Schaukelstuhl zu erheben.
Beim vierten Läuten kam es ihr so vor, als wenn eine Kreissäge die Stille durchbrach.
Sie dachte rasch an alle Menschen die sie kannte und vielleicht ihre Hilfe brauchten, aber auch an die vielen Ämter die Rechnungen an sie verschickten. Wollte da irgendjemand etwas von ihr.
So ältere Menschen wie Regina Mathes fürchteten sich vor so Allerlei.
Ihr fiel grad just beim fünften Läuten ein, das sie wohlmöglich die Miete an ihren netten Vermieter vergessen hatte zu überweisen. Die Rechnung lag noch ungeöffnet in der Diele auf ihrem Sekretär.
Und schon wieder ein Klingeling ……
Sehr hartnäckig dieser Anrufer. Aber dieser Ton erhellte eine Erinnerung in ihr, etwas verschwommen zwar doch sehr hell. Regina Mathes musste fast erraten was sie sah.
– Moment mal –

Rezension eines Lesers

Weihnachten ist Vorlesezeit.
Der Grossvater liesst gern den Enkeln an diesen Tagen vor, schon allein um mal Ruhe in den Tag hinein zubringen. Dies Buch ist von aussen sicher sehr unspektakulär, doch auch solchen Büchern gebe ich beim Kauf die Chance. Zumal man sagen muss, das es sich hier um eine Eigenmarke eines Selbstverlages ist. Ich habe dort schon einige Bücher gefunden, die toll waren.
Die Autorin beweist in ihrem Debüt viel Humor.
Kurze Info zum Inhalt: Lori ist ein aufgewecktes Mädchen. Bei ihrer Großmutter blättert sie in der Zeitung. Dort entdeckt sie ein Foto. Ein Foto einer Frau … Einer alten Frau. Sie fragt ihre Großmutter, wer dies denn sei, denn Lori weiß, wenn man in der Zeitung steht, muss man irgendwie berühmt sein oder zumindest wichtig sein. So erklärt ihre Großmutter Lori, wer diese Frau ist. Sie heißt Regina Mathes, ist 60 Jahre alt und ist eine Malerin. Loris Interesse ist geweckt. Die Menschen, die sie kennen, nennen sie meist liebevoll „Fräulein Neunmalschlaufragdichaus“. Und traurig ist sie, weil sie nicht genau weiß, ob sie überhaupt noch eine Familie hat. Sie hat auch nur eine beste Freundin. Um ihre Neugierde zu stillen, sucht sie im Telefonbuch nach der Telefonnummer dieser Frau Mathes …
Schon allein das Wort „Neunmalschlaufragdichaus“ lässt vermuten das die Autorin bereits selbst Kinder hat. Denn dieses Wort, gab es schon zu meinen Kinderzeiten. Die Hauptprotagonistin Regina Mathes kommt schon als Malerin sehr schrullig daher. Sie raucht Pfeife und ist in ein tiefes Loch gefallen. Jeder von uns kennt die Klingelstreiche, hier wurde es in einen Telefonstreich umgemünzt. Sehr erheiternd geschrieben. Zu genau diesem Zeitpunkt entdeckt die „Alte“ das es da draussen doch noch ein Leben gibt. Sie ist genauso neugierig, wie die beiden Mädchen am anderen Ende der Leitung. Ich habe diese Buch meinen beiden Enkeln vorgelesen und die haben sich gekugelt vor lachen. Etwas altbackend geschrieben, doch um so erheiternder. Die Autorin hat es verstanden alt und jung in eine Geschichte hinein zubringen. Kann ich empfehlen, sehr unterhaltsam. Meine Enkel warten auf das nächste Buch von dieser Autorin, Spass ist da vorprogrammiert und Weihnachten kommt bestimmt….

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  • auf Bestellung in allen Verlags-, Versand und Buchhandelsunternehmen erhältlich
  • ISBN 9783746093017
  • Veröffentlichung  05.02.2018
  • Format Taschenbuch, E-Book
  • Genre: Romance/ Krimikomödie
  • Titel: „Wind im Haar“
  • 328 Seiten
  • Covergestaltung: Bod
  • www.lovelybooks.de

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Klappentext: 

Als Maja Fahrtmann mit ihrem Boss, dem exzentrischen und sehr eigenen Künstler Gernot Metzer, an die Ostsee fährt, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Im hübschen Ostseebad Sellin wollen sie künstlerisch tätig sein, auch wenn Maja ihre kranke Mutter im Schlepptau hat.
Ihre Freundin Tina fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass sie die Gruppe an die Ostsee begleiten soll. Maja trifft auch auf ihre Jugendliebe Paul.
Doch die vertraute Zweisamkeit ist trügerisch und wird bald zu einem Abenteuer der etwas anderen Art.
Maja verstrickt sich in eine Sache, die für sie Neuland bedeutet.

Rezension einer Leserin

Mir hat dieses Buch sehr gefallen, auch wenn ich das Cover jetzt etwas zu rosarot finde ( aber Geschmackssache). Man merkt das der Autorin irgendwas in der Kunstszene angetan hat. So detailliert beschreibt sie manche Situationen eines Künstlerdaseins.
Dies Mischung von Liebe, Romantik und Todesfall ist gut gelungen. Sprachlich gut umgesetzt. Den ein oder anderen Ideensatz kann man dem Leser sicher noch näherbringen. Doch eins hat die Autorin geschafft, Lust auf die Insel Rügen zu machen und sich mit allen Sinnen der Kunst hinzugeben.

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Neue Wege“

als E-Book erschienen / 13.11.2017 / 144 Seiten

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Auszug aus dem Buch:

Die Sonne schien dem kleinen Jungen ins Gesicht. Er blinzelte mit den Augen und zählte:
Ein, zwei, drei, vier, fünf, sechs….
Sechs Kerzen flackerten leuchtend auf der grossen Geburtstagstorte. Eine Spidermantorte hatte sich Jonas gewünscht. Sechs Jahre bin ich schon, Mami. Kann ich gut zählen? fragte der kleine Junge
„Sehr gut Jonas, mein Schatz und ich wünsche dir viel Glück für dein neues Lebensjahr.“ Zärtlich nahm Jana Schmidt ihren Sohn in die Arme und streichelte sein dunkles Haar.
„Und nun wirst du mit Natascha deine Geschenke auspacken. Ich bin bald wieder zu Hause und dann machen wir uns einen schönen Tag.“
„Warum kannst du denn heute nicht mal bei mir bleiben, Mami?“ fragte Jonas betrübt
Jana Schmidt sah ihren Sohn an. „Weil wir eine ganz wichtige Sitzung haben, bei der ich nicht fehlen darf.
Jonas sah eine schöne Mutter an. „Andere Kinder haben Väter, die arbeiten“, sagte er. Wieso haben wir eigentlich keinen Vater? Bei uns musst du immer das Geld verdienen.
Jana verspürte einen schmerzlichen Stich. Ausgerechnet heute musste ihr Sohn so tiefgreifende Gedanken haben. Ausgerechnet heute, da sie eine tiefgreifende Entscheidung fällen musste.
Gestern hatte sie noch gedacht, dass diese Entscheidung nur einen symbolischen Charakter trug. Eine späte Genugtuung für die Erlebnisse, die jetzt bereits mehr als sechs Jahre zurücklagen. An dem Tag als sie erfuhr, dass sie bald Mutter sein würde.
„Ein Paket möchte ich aber mit Dir auspacken, Mami.“ sagte Jonas
„Welches soll ich nehmen und auspacken?“
Jonas schien zu wissen, dass sie ihm diesen Wunsch nicht abschlagen würde und Jana konnte es auch nicht, obwohl die Zeit drängte.
„Das da…“ sagte sie und deutete auf ein kleines hellblaues Päckchen.
„Das Kleinste…?“ fragte Jonas
Na gut, Mami. Mit den anderen Päckchen lasse ich mir dann Zeit, bis du wiederkommst. Er wickelte es aus und seine Augen weiteten sich staunend.
„Oh, Mami“ jubelte er, „das ist ja die Spieldose, die wunder-wunderschöne Spieldose die aus dem Arbeitszimmer von Onkel Gustav. Die ich nicht anfassen durfte als ich kleine war, nur anschauen durfte. Warum bekomme ich sie jetzt geschenkt?
Weil ich weiss das du ein lieber und vernünftiger Junge bist und du mit der Spieldose ganz vorsichtig umgehen wirst.
Jonas nickte…
„Ganz vorsichtig werde ich mit der tollen Spieldose umgehen, meine allerliebste Mami.
Es war rührend wie ernsthaft er das sagte. Jana versuchte die Tränen zu verdrängen die sich in ihren Augen breitzumachen drohten.