Installation/ Objekt

  • Einzelne Texte zu den abgebildeten Installationen

 

Text zu den Themen

F.R.I.D.O.L.I.N.

was ist ein Menschenleben wert? Schleuser und Geschäftemacher handeln mit dem Objekt Mensch, dabei wollen die Menschen die ihr Heimatland verlassen nur in Frieden leben „F.R.I.D.O.L.I.N. steht für die vielen Menschen die in Frieden und Freiheit leben wollen

 

Schellen-Ursli

Auszug:
Erzählung von Selina Chönz
– Bilder im Buch „Schellen-Ursli“ von Alois Carigiet

Der Ursli wird gezerrt, gestossen, und wie er drankommt, oh , schaut her, die kleinste Schelle kriegt grad er! Da weint er traurig bittre Tränen: Jetzt muss er sich vor allen schämen. Schon ruft die Bubenschar ihm zu: „Der Schellen-Ursli, der bist du: beim Umzug wird der letzte sein der Schellen-Ursli ganz allein!“
Verlasse sitzt er da zuletzt vor seiner Schelle ganz entsetzt. Er möchte im Zug gern vorne sein, nicht mit den Kleinen hintendrein, denn vorne gehen die grossen Bengel und schütteln stolz die Glockenschwengel. Sie gehen voran mit lautem Schall um jeden Brunnen, jeden Stall.
Schon macht er schnell sich auf den Weg und fürchtet weder Wald noch Steg. Bald aber endet seine Wonne; am Berg, so nahe an der Sonne, schmilzt schon der Schnee; er sinkt hinein vom Schuh zum Knie, das ganze Bein. Er möchte schrein, der kleine Wicht, doch weiss er, Mutter hört es nicht. Vielleicht, vielleicht hängt auch die Glocke jetzt gar nicht mehr am selben Pflocke? Vergebens wären Sorg und Müh; was würd er tun dann morgen früh? Doch vorwärts gehen seine Schritte, und nah und näher rückt die Hütte. Sie steht im letzten Sonnenlicht, und Ursli hält sie fest in Sicht.
Hier angelangt nach schwerem Lauf bringt er die Tür erst gar nicht auf. Es hilft kein Schütteln an dem Ding; der Schlüssel hängt an Vaters Ring. Schaut, durch das niedre Fensterlein zwängt er sich endlich hinein.
Wahrhaftig hängt am gleichen Pflocke noch immer seine grosse Glocke. „Was? Schellen-Ursli?“ Er muss lachen. „ Die werden morgen Augen machen!“ Schon klettert er an Bett und Wänden empor, er muss sie heben, wenden. Die schönste ist sie, schwer und rund, der Gurt bestickt auf Blumengrund. Die Schnalle glänzt mit goldnem Schein. Und erst der Klang, so voll und rein.

Borstel bittet zu Tisch

Bei der Installation „Borstel bittet zu Tisch“ habe ich aus der Installation „Vergänglichkeit des Lebens“ den Figurenepos der beiden Igel (Frau Igel und Borstel) herauskristallisiert. Die Igel bilden eine Gruppe der Säugetiere. Es gibt insgesamt 25 Arten von dieser Tiergattung. Igel sind natürlich Insektenfresser, aber auch das ein oder andere Blatt darf gern dabei sein. Was viele nicht wissen sie nehmen auch Würmer auf, da diese ein wichtiger Hauptenergielieferant für sie sind. Aber auch Äpfel, Pilze und ähnliches wird von diesem Getier verzehrt.

 

FlowerPower –  oder wie umarme ich die Welt

Schaut man sich heute in der Welt um erblickt das Auge so einiges was vielen unverständlich ist. Die Flower Power Bewegung ist lang vorbei, doch wie gehen wir mit den Widrigkeiten und dem Leben selbst um. Jede Blüte ein Mensch! den man hegen und pflegen sollte ….  und dann werden wir ein Ganzes. – Bild wird folgen / noch im Erarbeitungsprozess

 

Vergänglichkeit des Lebens:

Man muss sich so glaube ich mit dem Wort „Vergänglichkeit“ beschäftigen – das sehr vielfältig ausgelegt werden kann. Da ich einen Lebensprozess des Umbruchs und der Umwälzung 1989 erfuhr – kam es mir in den Sinn, das was uns allen in Kindertagen lieb und teuer war – aufleben zulassen und in einer Installation darzustellen. Es haben vom Kinderprogramm des damaligen DFF Fernsehens nicht mehr viel überlebt. Der Abendgruss ist geblieben – nur seine Darsteller sind allzu sehr geschrumpft. Übrig geblieben sind er Sandmann selbst und die Darsteller – Fuchs und Elster / Pittiplatsch der Kobold / Schnatterinchen und Moppi der Hund – alles wunderbar präsentiert im Märchenwald. – (vollständige Installation wird bildlich folgen )

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Am 22.11.1959 hatte der Sandmann für die Kinder seine Geburtsstunde.

Arbeitsauftrag: den Kindern mit einer traumhaften Gute  Nachtgeschichte den Weg ins Bett zu erleichtern

Die meisten Geschichten handeln von den Märchenwaldbewohnern und ihren Erlebnissen.

Das Sandmännchen kommt täglich zu Fuß oder gar motorisiert. Nach der Gute Nachtgeschichte streut er den Kindern Sand in die Augen , sodass  sie ob sie nun wollten oder nicht, auf der Stelle müde wurden und ins Bett gingen.

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Herr Fuchs und Frau Elster

Dieses kauzige Zweierpaar war ebenfalls sehr beliebt bei Jung und Alt.

beliebter Spruch des Fuchse „ Kreuzspinne und Kreuzschnabel“, er kennt sich in so manchen Dingen gut aus

Frau Elster mag es chic und glänzend, sie hält sich immer als die „Wichtigste“ Person des Märchenwaldes und weiss immer das „Neuste“

Herr Fuchs lebt in seinem Bau gleich am Wegrand im Märchenwald, man kann ihn gar nicht verfehlen und nicht weit davon Frau Elster in ihrem Nest

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Schnatterinchen, Pittiplatsch und Moppi

Eurer Pittiplatsch der „liebe“, so nennt sich der kleine Kobold selbst.

Schnatterinchen eine kleine vorlaute gelbe Ente.

Mit Moppi dem Hund sind sie das perfekte Dreiergespannt, die auch mal Fehler machen dürfen, denn aus Fehlern kann man klug werden.

Auch sie leben im Märchenwald, haben eine Gartenhütte, wo Schnatterinchen gern Blumen pflanzt und giesst und Moppi seine kleine Hütte hat. Zusammen hecken sie so manchen Streich aus.

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Mauz und Hoppel

Katze und Hase, zwei Figuren die nach und nach aus dem Märchenwald verschwanden. Die beiden sind noch Tierkinder. Lebten allein in einem kleinen Haus im Märchenwald. Kater Mauz war meistens recht vorlaut und Hase Hoppel eher der Vorsichtige und Ängstliche.

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Frau Igel und Borstel

Mutter und Sohn, waren meist unzertrennlich. Nuff, Nuff, Nuff so kam er daher der kleine Igel Borstel. Sie wohnten in einem kleinen Haus mit Garten. Der kleine Borstel machte der Frau Igel manchmal so ihr Sorgen. Er bummelte gern und vergass auch gern mal pünktlich zum Abendessen daheim zu sein. Er spielte so gern mit Mauz, Hoppel und Putzi. Freunde fürs Leben. Und der Onkel Uhu ist in der Waldschule mit ihm sehr zufrieden.

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Putzi, das Eichhörnchen

Putzi wohnt in den Bäumen im Kobel. (so nennt man die Eichhörnchenwohnung) Er ass gern Nüsse und Beeren und auch Frau Igel Kuchen hat er ganz gern und meisten ist er der Retter in der Not für seine Freunde.

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Onkel Uhu

Herr Uhu führte die Waldschule und brachte seinen Schützlingen wissenswertes über den Wald und seine Bewohner bei, auch das Rechnen und Lesen lehrte er seinen Schülern. In seinem Nest befinden sich ganz viele Bücher, er fand wissenschaftliche Themen klasse. Viele Märchenwaldbewohner holten sich bei ihm Rat.

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Meister Schwarzrock

Meister Schwarzrock ist ein Rabe, ein kluger Rabe. Krah Krah

Er ist zusammen mit Onkel Uhu für die organisatorischen Seiten im Märchenwald zuständig. Er arbeitete im Märchenpostamt, bei der Zeitung und beim Märchenwaldradio.

Er war für den Naturschutz und der Verkehrserziehung zuständig.

Meister Schwarzrock ist ein ganz Schlauer und wer Fragen hatte, kam zu ihm.

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Gertrud

Gertrud war eine kleine Maus, sie wahnsinnig neugierig war. Das Mäuschen war die allerbeste Freundin von Buddelflink. Sie wohnte gemeinsam mit ihrem Vater und der Mutter, den Geschwistern Alfred und Ramona in einem kleinen Häuschen. Sie gab immer ihr „bestes“ in der Schule … das versprach sie immer ganz doll ihren Eltern.

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Buddelflink

Buddelflink – der Maulwurf. Der beste Freund von Gertrud. Eigentlich sind ja Maulwürfe bei Tageslicht blind, dies traf aber im Märchenwald nicht zu. Leider waren seine Noten in der Waldschule nicht so gut, lag vielleicht daran das Gertrud neben ihm sass und nur Unfug im Kopf hat.
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Menschlichkeit: Ich möchte es mal mit einem Zitat von Albert Schweizer einleiten – In keiner Weise dürfen wir uns dahin bewegen lassen, die Stimme der Menschlichkeit in uns zum Schweigen zu bringen.

In meiner  Installation wird die Beherbergung gezeigt ( in Form eines Tipi“s) jede einzelne Figur steht für eine Menschen, da es viele Nationalitäten auf der Erde gibt – werden auch die Figuren in verschiedenen Farben  dargestellt. Menschen brauchen Wärme – Essen und Wasser.

Was braucht der Mensch sonst noch? Eine Frage die sich schwerlich beantworten lässt? Denn  die Antworten sind vielfältig. (zur Zeit zu sehen in Trun Graubünden – Senda d“art spel Rein a Trun)

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Korallenriff: Das Great Barrier Reef ist das größte Korallenriff der Erde und wohl das eindrucksvollste. Es erstreckt sich auf einer Länge von etwa 2300 Kilometern vor der Nordostküste Australiens und wurde 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Es besteht aus rund 2900 Einzelriffen. Mit einer Ausdehnung von 345.000 Quadratkilometern gilt das Great Barrier Reef als der größte lebende Organismus der Welt. Das Riff ist Lebensraum für mehr als 400 Korallen- und 5000 Weichtierarten, 800 Arten von Stachelhäutern (wie Seeigel oder Seesterne), 4000 Schwamm- und 1500 Fischarten. Zudem sind über 200 Vogelarten angesiedelt sowie sechs von weltweit sieben Arten der Meeresschildkröte heimisch. Die Riff-Region vor der Ostküste Australiens gehört international zu den größten Touristenattraktionen. Sie bringt dem Land jährlich mehrere Milliarden Australische Dollar aus Tourismus und Fischfang ein. Jährlich kommen etwa zwei Millionen Besucher zum Riff, um von Booten oder aus der Luft oder auf Schnorchel- und Tauchgängen das Naturwunder zu bestaunen. Allerdings tragen die Besucher, ähnlich wie die in der Nähe der Küste betriebene intensive Landwirtschaft, auch zur Gefährdung des Korallenriffs bei.

Zudem setzt der Klimawandel dem Great Barrier Reef schwer zu – die globale Erwärmung gilt als seine größte Bedrohung. Denn die empfindlichen Korallen können nur bei Wassertemperaturen zwischen 18 und 30 Grad Celsius wachsen und überleben. Auch die vermutlich infolge der Erwärmung vermehrt auftretenden Zyklone können das Riff schädigen. Bereits seit Anfang der 1990er Jahre hat sich das Korallenwachstum verlangsamt. Experten führen dies auf die Erwärmung des Wassers und den höheren Säuregehalt zurück. Die steigenden Wassertemperaturen verlangsamen nicht nur das Wachstum, sondern lassen Korallen auch sterben. Zuletzt gefährdeten die Überschwemmungen, die Nordostaustralien im Januar 2011 heimsuchten, die Korallen des Great Barrier Reef. Teile des Korallenriffs drohten durch verunreinigtes Regenwasser einfach wegzusterben. Durch die Fluten der Flüsse gelangten giftige, mit Düngemittel belastete Substanzen ins Meer und bedrohten neben den Korallen auch Seekuh-Arten und Schildkröten, befürchtete die Umweltorganisation WWF. Meeresbiologen zufolge könnten die Korallen absterben und dann als weißer Kalkstein zurückbleiben. Sobald sich die Wassermassen zurückziehen und ins Meer ablaufen, wird es entlang des Riffs zu einer dramatischen Verschlechterung der Wasserqualität kommen“.

Die mitgeschwemmten Sedimente seien durch Giftstoffe verunreinigt und aufgrund ihres hohen Gehalts an Stickstoff und Phosphor schädlich für das empfindliche Ökosystem. Zudem schwemmt das Süßwasser den für das Ökosystem giftigen Schutt ins Meer. Zwar werde sich das Reef wieder erholen, doch könne dies bis zu 100 Jahre dauern, je nach Widerstandsfähigkeit der Korallen, so der WWF.

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Feuer und Flamme – Thema Sucht (dazu wird es in absehbarer Zeit noch ein Pendent geben)

Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dazu zählen unter anderem Herzinfarkt, Schlaganfall und Raucherbein (periphere arterielle Verschlusskrankheit). Hauptursache ist die fortschreitende Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Dies ist ein schleichender Prozess, der sich über Jahre entwickelt. Cholesterin, andere Fette und Blutzellen lagern sich als Plaques an der Gefäßwand ab. Die Gefäße verengen sich, sie verlieren ihre Weichheit und Elastizität. Dieser Prozess läuft bei jedem Menschen mit zunehmendem Alter ab, bei Rauchern fängt er aber früher an und entwickelt sich viel schneller.

Mit jeder Zigarette inhalieren Raucher Kohlenmonoxid (CO) – ein giftiges Gas, das sich auch in Autoabgasen findet

Egal wieviel Warnhinweise der Mensch erhält – er tut es doch ….. Nikotin ist eine der am schnellsten süchtig machenden Substanzen.

Der Mensch entscheidet sich selbst für sein Leben und seine Taten.

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Tischgesellschaft: Im Jahr 2011/2012 habe ich begonnen mit dem Thema „ Angst, Ekel, Panik Frau…? was bei näherem Ansehen der einzelnen Exponate bei Ausstellungen, einen leichten Schauer bei einigen Interessierten verursachte. Denn diese Thema beschäftigte sich ausschliesslich mit Spinnen also dem „ FRAUENTHEMA“ – Ängste – doch sind es wirklich nur wir Frauen die Angst vor den Krabbeltierchen haben oder ist es ein Mythos.

So kam mir es in den Sinn, das Thema auch kulinarisch aufzugreifen, es entstanden einzelne Episoden einer Tischgesellschaft, wie man sie kennt.

Ein fein gedeckter Tisch auf dem leckere Dinge stehen, Torten – Kekse – tolles Porzellan…. Und dann wird dieser Tisch nicht von den Herren und Damen besetzt, sondern in meinem Falle mit den Spinnen. Die sich erlaben an den Speisen und Getränken.

Jeder Betrachter darf sich natürlich seine eigene Meinung bilden, auch bitte dringend erwünscht.

Doch sind es wirklich nur die Ängste der Frauen die diese Tiere hervorrufen, denn man weiss auch sie können ungemein nützlich sein.

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Wer spielt noch mit mir: Ich habe im Jahr 2010 an einer Installation gearbeitet, die zum Inhalt hat das Bewusstsein oder Nichtbewusstsein von Kinder/ Jugendlichen oder auch Erwachsenen zu interpretieren.

Wenn wir uns zurück erinnern, wie unsere Kindertage ausgefüllt waren, ohne PC – Internet – Gameboy und all die anderen technischen Dinge die heute existieren, findet dies kein Gleichmass mehr, Und die Umsetzung mit dem Spiel von Teddy und Co ist irrelevant geworden. Sogar unsere Jüngsten reflektieren das Zeitalter der technischen Versiertheit schon.

Die Installation ist aufgebaut als Spielwiese, auf der man in früheren Tagen nach Lust und Laune unter Bäumen toben und spielen konnte, mit Dingen wie Bausteinen, Kugel, Teddybären , Kegel und Türmen – doch die Anziehung durch die Medien und die Konsolen und Co ( hier abgebildet als Kugel im oberen Teil ) ziehen diese Dinge weg und existieren nicht mehr oder existieren nur noch im kleinsten Masse.

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Auslese: Der Frühling erwacht und überall sieht man Blüten, Bäume und Blumen erwachen. Die Natur fängt wieder an zu leben. Für uns Menschen ist eine intakte Umwelt genauso wichtig, wie eine gesunde Ernährung. Dazu tragen auch Früchte und Gemüsesorten bei.

Der Frühling lockt mit seinen Düften, die Blüten erobern die Welt und der Duft jeder einzelnen Knospe steigt und Menschen in die Nase. Ein wohliges Gefühl…..

In meinem Projekt handelt es sich um die Kirschblüte bis hin zum Apfel und deren Verkonsumieren, alles in Wolle erarbeitet zu Objekten die immer einen bestimmten Teil darstellen, dahinter ein Werk auf Leinen, das den Umstand und das Thema auch widerspiegelt. Sozusagen eine Gesamtkomposition verschiedener Techniken der Objekterstellung und der Malerei.

Die Blüten locken im Frühling die Insekten an, diese fliegen von Blüte zu Blüte. Bienen ernähren sich von ihrem Nektar – einer süssen Flüssigkeit im Inneren der Blüte. Dadurch dass die Insekten ( Biene ) von Blüte zu Blüte fliegen, bestauben sie jede Einzelne. Der Reifeprozess kann beginnen…. aus der zarten Blüte, wird die Frucht, der Apfel.

Reif, süss und saftig……. Ein einzelner Baum trägt viele Früchte, und manchmal auch zu viel, was dann tun. Die Ernte war gut und einige der Äpfel werden als Ganzes verkonsumiert, meistens bewahren wir Äpfel in Obstschalen auf, doch es gibt auch Methoden der Haltbarmachung. Die Konservierung in verschiedener Art und Weise ist nicht Jedem bekannt, doch in Koch und Backbüchern findet man so manches Rezept, ob nun Mus, Gelee oder die Verarbeitung zu einem schmackhaften Apfelkuchen…..

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Edelweiss:  „Naturschutz geht uns alle an“ – Das Edelweiss ist eine der bekanntesten und symbolreichsten Alpenblumen. Darum habe ich dies mir zum Thema gemacht, das Edelweiß gilt in Österreich und Deutschland als stark gefährdet. Ursachen sind heute unteranderem – das Betreten und Befahren der verbliebenen Standorte, früher vor allem das teils gewerbsmäßige Pflücken. Daher wurde das Pflänzchen Edelweiss unter strengem Naturschutz gestellt und darf nicht gepflückt werden.

Bei dem Projekt stellte ich mir folgende Fragen:

1.Welche Wuchshöhe erreicht diese Pflanze? Bis zu 20 cm

typisch für diese Art? filzigen Blätter, die sie unverwechselbar machen ( werden oft für Blüten gehalten, sind jedoch Hochblätter)

3.Wie werden sie verbreitet? Durch honigsuchende Insekten die angelockt werden

4.Welchen Nutzen hat die Pflanze? Bietet Schutz vor Verdunstung  de Flüssigkeit auf Wiesen und Bergtälern und hält den Wärmeverlust gering

5.Wann ist die Blütezeit?  Zwischen Juli und September

Untersuchungen in der Universität Innsbruck haben ergeben das die Pflanze Edelweiss nach ihrer Kultivierung  zu medizinischen Zwecken verwendet werden kann, da sie die Edelweisssäure beinhaltet. Je weiter oben das Edelweiss wächst umso mehr Edelweisssäure kommt in ihr vor / betrifft auch die Artenvielfalt dieser Pflanze. Es wurden bereits Test durchgeführt die uns Menschen vielleicht helfen können, die Alzheimersymptome zu relativen oder ganz abzubauen und zu heilen ( dieses Verfahren ist aber noch in der Probephase bzw. in den Testphasen) Auch die Kosmetikfirmen haben das Edelweiss für sich entdeckt  und die Wirkstoffe erkannt z.B. in  Anti Aging Produkten  oder Sonnenschutzmitteln.

Das Edelweiss ist die Blume der  Liebe, des Heldentums und der Heimat

Zusammenfassend gesagt: das Edelweiss ist einzigartig und die eigentlichen Blüten befinden sich zu Hunderten, in einzelne Blütenkörbe organisiert, inmitten des Sterns. Die leuchtend weiße Farbe der Hochblätter entsteht durch tausende kleine Luftbläschen auf dem Filz, die das einfallende Licht reflektieren. Blütezeit des Edelweiß´ ist zwischen Juli und September. Die Scheinblüte bleibt bis in den Winter. Und genau durch diese Einzigartigkeit muss diese Pflanze geschützt werden. Die natürlichen Verbreitungsgebiete bei uns sind heute steinige Wiesen, Kalksteinfelsen und seltener Almwiesen auf Höhenlagen zwischen 1.800 und 3.000 Metern. Bevorzugt werden kieselsäurehaltige Standorte

In der Erarbeitung meine Installation bin ich auf die Themen

Haltbarkeit – Aufbewahrung –  Verbreitung eingegangen.

Eine Wiese erhellt sich mit Edelweiss, klein und winzig wachsen sie mitten in de Natur, doch bedroht von uns Menschen, Tieren und der Umwelt an sich. Die Wiese steht für Leben, Freiheit und Wasser. Alles das was auch ein Pflänzchen braucht.

Foto: Hier dargestellt in einem Art Regal, unten die grüne Wiese auf der das Edelweiss erblühen darf, dahinter ein  Gefäss – das die Bedrohung darstellt durch Umwelt und Mensch. Auch wenn das Edelweiss unter Naturschutz gestellt wurde, gibt es Menschen die egoistisch sich seiner Annehmen und es in Gefässe stellen für sich als Ansicht. Im oberen Bereich erkennt man eine Art Regal (sowie zu Grossmutter“s Zeiten – einwecken, konservieren für die Ewigkeit und Nachwelt.

Wenn wir nicht für unseren Umwelt tun, wird bald einiges in Vergessenheit geraten, da es  nicht mehr wachsen kann. Forscher werden wieder neue Dinge in Erfahrung bringen müssen um Natur wieder entstehen zu lassen.

–       Symbolik – HALT – STOPP – es geht so nicht weiter – wir müssen unseren Lebensraum für das Edelweiss schützen.