Vita

– geb. 1968 – Cottbus / Brandenburg
– Textile Ausbildung im Garnspinnen, Veredeln, Weben, Nähen, Stricken
– Studium im päd.kreativen – sozialen Sektor
– lebt und arbeitet seit 2004 in der Schweiz

Aufnahme in Institutionen
– Schweizerische Gesellschaft bildender Künstlerinnen ( SGBK) – seit 2011
– eingetragen in der Datenbank und dem Lexikon zur Kunst in der Schweiz ( Sikart) 2009

Nominationen / Preise
2015 Nomination Kunstpreis Sparkasse Karlsruhe

—————————————————————————————————–

ab Ende 2017/ Anfang 2018
Aufbau eines mobilen Projekts mit hohem Qualitätsanspruch / regional und überregional führend

—————————————————————————————————–


Arbeitsgebiet

  • Malerei in Verbindung mit Fadengrafik in Ornamentform oder Text
  • Objekt
  • Installation

Malerei und filigrane Textilkunst – wie verbindet sich das zu einem unverwechselbaren Kunstwerk?  Kerstin Heinze-Grohmann gibt da ihre  ganz eigene originelle Antwort. Ein ganz interessanter Material-Mix wird von ihr kühn ins Bild gesetzt. In ihren Werken werden Alltagszenen aber auch die kleinen und die grossen Geheimnisse des Lebens malerisch beschrieben. Sie  lässt ganz geschickt einen Kontrast einfliessen und es schweben gespannte Seidenfäden übers Bild –  mit einer sehr exakten Musterung und einer Farbharmonie bekommt das Werk einen eindrucksvollen Rahmen. Kerstin Heinze-Grohmann malt zuweilen Charakterköpfe in einer ganz eigenen Comic Art die ihr über den Weg laufen, dabei stehen die zugeordneten Fragmente der Fadengrafik in einer exakten Lineatur im Vordergrund – die ausserdem durch eine Farbgebung die harmonisch ins Werk passt, eindrücklicher wird. Für den Betrachter gewinnt diese klassisch gebändigte Dynamik an heiterer Ausdruckskraft.

Installationen aus textiler und synthetischen Materialien – was treibt mich an?  Kerstin Heinze-Grohmann mag Garne aber auch andere Kunststoffe die man mit einander verweben kann. Humor ist eine wichtige Komponente in ihren Arbeiten.  Die Materialien werden von ihr sorgsam gesammelt und zu grossen Installationen geformt. So mancher Besucher hat schon die ein oder andere Gänsehaut bekommen oder ist ins Schmunzeln verfallen, wenn er ihre Installationen betrachtet. In monatelanger liebevoller Arbeit bringt sie Stück für Stück zueinander und formt es zu einem Gesamtwerk. Es entsteht dabei eine sehr komplexe thematische Arbeit. „Manchmal erwischt man sie auch dabei recycelte  Materialien zu verwenden und diese verbindet sie  zu einem thematischen Werk:“

 

in privaten Sammlungen vertreten